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In den letzten Wochen habe ich mit vielen SAP Beratern sowie Hiring Managern gesprochen. Die Anzahl der Gespräche hat gegenüber der Zeit vor der Krise sogar zugenommen – nicht zuletzt, da durch die Home Office Möglichkeiten bei den meisten Gesprächspartnern mehr Terminoptionen bestehen.

Oft stellten Interessenten mir dabei die Fragen, warum sie zum Einen überhaupt derzeit die Stelle wechseln sollten und zum Anderen, warum Sie dafür mit einem SAP Personalberater zusammenarbeiten sollten. Den heutigen Beitrag möchte ich dazu nutzen, beide Fragen zu beleuchten und jeweils zu beantworten.

Fangen wir mit der Frage an, warum Sie als SAP Spezialist jetzt die Position wechseln sollten. Viele Kandidaten verweisen in diesem Kontext zu Recht auf das Risiko einer kürzeren Kündigungsfrist während der Probezeit, welche besonders in der jetzigen Zeit zum Tragen kommt. Zunächst kommt es dabei – wie auch schon vor Corona – entscheidend darauf an, wie zufrieden Sie in Ihrer jetzigen Position sind. Wenn Alles genau nach Ihrem Wunsch läuft, macht ein Wechsel keinen Sinn. Soweit, so wie gehabt.

Ich empfehle allerdings gerade bei einer Unzufriedenheit Ihrerseits, jetzt die Fühler auszustrecken. Häufig besteht eine Unzufriedenheit nämlich nicht nur auf Seiten eines SAP Kandidaten, sondern auch bei seinem gegenwärtigen Arbeitgeber. Negative Gefühle lassen sich schlecht zur Gänze verheimlichen, so dass meistens die Beziehung beiderseits belastet ist. Das kann dazu führen, dass in schwierigen Zeiten die Notbremse von Seiten des Arbeitgebers gezogen wird. Gerade bei Beratungshäusern ist dies sehr schnell möglich, wenn Projekte wegfallen oder auf Eis gelegt werden: Ab dem Moment, in dem Sie auf der langen Bank sitzen und nicht fakturieren, ist es tendenziell eher eine Frage des Wann als des Ob. Hier hilft es Ihnen enorm, wenn Sie sich beizeiten ohne Druck eine oder mehrere Vergleichsmöglichkeiten aufgebaut haben. Denn wie immer können Sie damit nur gewinnen: Entweder, Sie werden in Ihrer jetzigen Position bestärkt oder Sie finden etwas noch Besseres für sich.

Des Weiteren erlebe ich derzeit bei einigen meiner Kunden, dass besonders zu diesem Zeitpunkt die Recruitingaktivitäten sogar hochskaliert werden. Der Hintergrund liegt darin, dass die Konkurrenz durch andere Unternehmen momentan einen der niedrigsten Stände in langer Zeit hat. Wenn Sie z.B. für die Branchen Handel, Lebensmittel oder Pharma offen sind bzw. bereits Erfahrung darin haben, haben Sie hervorragende Optionen, da viele Kunden in diesen Branchen aktiv expandieren, um die sich bietenden Chancen zu nutzen.

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Nichtsdestoweniger sollte es in Ihrem Interesse sein, sich abzusichern, um böse Überraschungen zu vermeiden. Gerade, wenn Sie eher latent suchen, bietet es sich an, einen SAP Personalberater einzusetzen. Neben den Punkten, dass Sie weniger Aufwand mit der Bewerbung haben sowie dass ein professioneller Headhunter die beauftragten Stellen im Detail kennt und Sie daher optimal für den Bewerbungsprozess vorbereiten kann, gibt es gerade jetzt einen weiteren wichtigen Punkt.

Unternehmen, die einen Headhunter einschalten, haben eine Eintrittshürde.

Dies bedeutet einerseits für Sie, dass ein Unternehmen, das sich die Provision für meine Dienstleistung oder die von anderen Personalberatern leisten kann, grundsätzlich solide aufgestellt sein muss. Die Position muss zudem dringend und wichtig sein, damit die Hiring Manager das Geld dafür in die Hand nehmen. Beides sind gute Indikatoren, dass eine Vakanz relevant und langfristig angelegt ist.

Noch wichtiger für Sie ist aber ein anderer Aspekt bei dieser Hürde: Jobsicherheit. Lassen Sie uns das am besten praktisch erörtern. Nehmen wir an, dass Sie sich direkt für eine Position bewerben. Sie erstellen also Ihre Unterlagen und das obligatorische Anschreiben, gehen durch die Vorstellungsgespräche, verhandeln Ihr Gehalt und treten nach der Kündigung Ihre neue Position an. Sollte sich dann während der Probezeit herausstellen, dass es nicht passt, wird das Unternehmen Ihnen kündigen und Sie sind fürs Erste in einer unangenehmen Situation. Die Hürde hierfür ist für das Unternehmen vergleichsweise niedrig: Es entstehen keine Kosten bei Ihrer Einstellung, so dass es auch „auf gut Glück“ Einstellungen vornehmen kann. In dem Fall dient die Probezeit dazu, herauszufinden, ob es passen könnte.

Gehen wir die Situation zum Vergleich bei der Zusammenarbeit mit einem seriösen SAP Personalberater gemeinsam durch. Sie werden von einer Personalberatung kontaktiert oder bewerben sich auf eine dort ausgeschriebene Stelle. Nach einem ausführlichen Gespräch kümmert sich der jeweilige Personalberater darum, dass Ihre Bewerbung ganz oben direkt bei den Ansprechpartnern landet und priorisiert behandelt wird. Darüber hinaus unterstützt er Sie bei den Vorstellungsgesprächen und bei der Gehaltsverhandlung, damit Sie optimale Chancen haben, die Position zu erhalten. Sobald Sie Ihren Arbeitsvertrag unterschreiben oder spätestens an Ihrem ersten Arbeitstag stellt er dann dem Kunden die fällige Rechnung. Und genau darin liegt der Unterschied zur Direktbewerbung, der in Ihrem Vorteil ist: Es kostet Unternehmen je nach Position und Gehalt mehrere zehntausend Euro, mich bzw. Kolleg_innen einzuschalten. Daher überlegen es sich die Entscheidungsträger bereits im Vorfeld genau, ob Sie einem Kandidaten ein Angebot unterbreiten können, da eine Kündigung während der Probezeit bares Geld kostet. Die Probezeit ist daher – außer bei eklatanten Differenzen – eine reine Formalität.

Sie haben also – gerade bei eher latentem Wechselinteresse – nicht nur weniger Aufwand, sondern zusätzlich ein Sicherheitsnetz, um Ihr Risiko zu minimieren. In volatilen Zeiten wie diesen können Sie also durchaus den nächsten Schritt in Ihrer Karriere gehen. Nutzen Sie bestmöglich Ihre Optionen, um sich abzusichern, und einem erfolgreichen Wechsel steht Nichts im Weg.

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